Zusammenarbeit auf Augenhöhe

Der Versorgungsverband Grimma-Geithain hatte 1999 die Betriebsführung europaweit ausgeschrieben. Die OEWA Wasser und Abwasser GmbH unterbreitete das wirtschaftlichste Angebot und erhielt den Zuschlag.

Verband mit schwieriger Ausgangslage

Ein verschuldeter Verband, mit einem erheblichen Investitionsstau, beträchtlichen Wasserverlusten, verbunden mit finanziellen Einbußen – das war die Ausgangslage im sächsischen Grimma. Zusätzlich erschwerten die rückläufigen Einwohnerzahlen in der Region die Arbeit des Versorgungsverbandes Grimma-Geithain (VVGG).

Beide Partner gründeten eine Kooperationsgesellschaft, die Kommunale Wasserwerke Grimma-Geithain GmbH (KWW). 51 Prozent der Gesellschafteranteile hält der VVGG, die OEWA die verbleibenden 49 Prozent.

Wir arbeiten mit der OEWA seit vielen Jahren auf Augenhöhe zusammen. Es gibt klare Zuständigkeiten. Für uns ist das die Voraussetzung für eine funktionierende Partnerschaft zum Wohl unserer Kunden. Als Verband schätzen wir die Fähigkeit unseres privaten Partners, die Anlagen und Netze im Trinkwasser- und Abwasserbereich zuverlässig zu betreiben, sich flexibel auf veränderte Gegebenheiten einzustellen und die anstehenden Themen lösungsorientiert anzugehen.

Lutz Kunath
Geschäftsführer des Versorgungsverbandes Grimma-Geithain

Wichtige wirtschaftliche Stabilisierung

Gemeinsam konnten die großen Schwierigkeiten überwunden werden, der VVGG sich wirtschaftlich stabilisieren. Unter anderem durch ein weitreichendes Haushaltskonsolidierungskonzept. Die Eigenkapitalquote wurde gesteigert, die Qualität der Dienstleistung gegenüber dem Kunden verbessert. Außerdem konnten die Wasserverluste von über 20 auf unter 10 Prozent gesenkt werden. Die KWW hat nachhaltig investiert, vor allem in ihre Anlagen und Netze. Und: Es besteht Rechtssicherheit, zum Beispiel bei den Satzungen.