WAS und OEWA bleiben Partner

Der Wasser- und Abwasserzweckverband „Scharmützelsee – Storkow/Mark“ (WAS) hat den Betriebsführungsvertrag für die Trinkwasserversorgung mit der OEWA Storkow GmbH verlängert.

Die Verbandsversammlung des WAS sprach sich im nichtöffentlichen Teil ihrer Sitzung Ende April dafür aus, in den kommenden Jahren weiter auf die OEWA als technischen Dienstleister und Betriebsführer der Trinkwasserversorgungsanlagen zu setzen. Jetzt ist der Vertrag unterschrieben. Für Storkows Bürgermeisterin Cornelia Schulze-Ludwig, die zugleich ehrenamtliche Vorsitzende der Verbandsversammlung ist, ein folgerichtiger Beschluss: „Wir haben uns in all den Jahren immer auf die OEWA verlassen können und sind sehr zufrieden mit ihrer Arbeit.“

Die OEWA hatte sich in einer Ausschreibung mit dem wirtschaftlichsten Angebot durchgesetzt. Der bestehende Betriebsführungsvertrag wäre ohne Beschluss der kommunalen Vertreter zum 31. Dezember 2017 ausgelaufen.

Cornelia Schulze-Ludwig weiß an der OEWA neben ihrer fachlichen Qualifikation zu schätzen, dass sie in Storkow ihren Sitz hat, dass die Mitarbeiter auf kurzem Wege erreichbar und ständig verfügbar seien – auch nachts, an den Wochenenden und den Feiertagen. Das sieht die Vorsitzende als großen Vorteil in der Kooperation an. Sie wünscht sich, „eine weiterhin gute Zusammenarbeit zum Wohle unserer Kunden“.

„Das ist ein großartiger Erfolg für unsere Kollegen in Storkow und zugleich ein sichtbares Zeichen für ihre hervorragende Arbeit, die sie für den WAS und dessen Kunden leisten“, sagt Kerstin Härtel, Geschäftsführerin der OEWA Storkow GmbH. Zu diesem Abstimmungsergebnis in der Verbandsversammlung hätten viele Mitarbeiter der OEWA beigetragen, so auch die Ingenieure der Technischen Dienste in der Leipziger OEWA-Zentrale, die das WAS-Projekt unterstützen.

Für die Verbandsvorsteherin Grit Schmidt gilt es, in der Zusammenarbeit mit der OEWA nun weitere große Projekte anzugehen. Da wäre zum Beispiel die Umsetzung der Trinkwasserversorgungskonzeption des WAS. So ist geplant, das Wasserwerk Groß Eichholz außer Betrieb zu nehmen. Die Löschwasservereinbarungen mit den Mitgliedsgemeinden seien ebenfalls ein Thema für die Zukunft. Genauso wie die Fernauslese der Wasserzähler. „In bewährter Weise“, sagt Grit Schmidt, „werden wir uns regelmäßig zu den laufenden Projekten mit unserem Betriebsführer abstimmen und insbesondere zu den Investitionsmaßnahmen, um die Versorgungssicherheit unserer Kunden mit Trinkwasser weiter in dem hohen Maße gewährleisten zu können.“

Die OEWA Storkow ist für den Betrieb der Trinkwasserversorgungsanlagen im Auftrag des WAS zuständig. Das sind drei Wasserwerke, sieben Wasserspeicher und Hochbehälter, zehn Druckerhöhungs- und Pumpstationen, rund 8 500 Hausanschlüsse und das 420 Kilometer lange Trinkwasserversorgungsnetz. Mehr als 1,25 Millionen Kubikmeter Trinkwasser werden in Storkow jährlich an die rund 21 500 Einwohner in acht Mitgliedsgemeinden des WAS verteilt. Das Verbandsgebiet umfasst eine Fläche von 400 Quadratkilometern.

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