OEWA weitet Engagement in Wermsdorf aus

Ab dem 1. Februar 2016 arbeitet die OEWA Wasser und Abwasser GmbH im Auftrag der Gemeinde Wermsdorf als deren technischer Betriebsführer in der Abwasserentsorgung. Der Vertrag umfasst den Betrieb der Kläranlage in Malkwitz, an die über 1 600 Einwohner und fünf Abwasserpumpwerke angeschlossen sind. Die Gemeinde Wermsdorf (Landkreis Nordsachsen) ist zwar Mitglied im Abwasserzweckverband (AZV) Oberes Döllnitztal, nimmt die hoheitlichen Aufgaben der Abwasserentsorgung für ihre Ortsteile Malkwitz, Luppa und Calbitz nach deren Eingemeindung aber eigenständig wahr. Ende 2015 hatte sie die technische Betriebsführung ausgeschrieben.

"Wir haben mit der OEWA sowohl in Fragen der Trinkwasserversorgung als Mitglied des Wasserverbandes Döbeln-Oschatz als auch bei der Abwasserentsorgung unserer übrigen Ortsteile durch die Mitgliedschaft im AZV Oberes Döllnitztal in der Vergangenheit bereits gute Erfahrungen gemacht. Vor allem ist uns wichtig, dass man sich aufeinander verlassen kann. Das hat die bisherige Zusammenarbeit immer wieder bekräftigt. Umso mehr freuen wir uns, nun bei der Abwasserentsorgung für die Orte Malkwitz, Luppa und Calbitz, mit der OEWA auf einen erfahrenen und uns bekannten Dienstleister setzen zu können. Ich bin zuversichtlich, dass wir auch dieses Projekt gemeinsam erfolgreich realisieren werden", sagt Matthias Müller (CDU), der Bürgermeister der Gemeinde Wermsdorf.

"Wir freuen uns sehr über diesen Auftrag. Weil wir damit unser Engagement und unsere regionale Präsenz im Gebiet der Gemeinde Wermsdorf weiter stärken können. Ein Zeichen, dass man mit unserer bisherigen Arbeit dort sehr zufrieden ist und unser Angebot sowohl wirtschaftlich als auch inhaltlich überzeugte", fasst Wolf-Thomas Hendrich zusammen. Hendrich leitet die OEWA-Niederlassung Döbeln, die sich um den Abwasserbetrieb in den drei Wermsdorfer Ortsteilen ab Februar kümmern wird.

Die Gemeinde hatte die technische Betriebsführung ihrer abwassertechnischen Anlagen im vergangenen Jahr ausgeschrieben. Am 26. November 2015 fassten die Gemeinderäte dann den Beschluss, dass der OEWA Wasser und Abwasser GmbH und damit dem wirtschaftlichsten Anbieter der Zuschlag erteilt werden sollte. Der Betriebsführungsvertrag beginnt am 1. Februar 2016.