Abwasserentsorgung auf sichere Füße gestellt

Der Abwasserzweckverband (AZV) Königsbrück und die OEWA Wasser und Abwasser GmbH haben am 1. November im Königsbrücker Rathaus ihre weitere Zusammenarbeit in der Abwasserentsorgung besiegelt. Im Beisein von rund 50 Augenzeugen aus Königsbrück und den Umlandgemeinden unterschrieben Bürgermeister Heiko Driesnack (Königsbrück), Bürgermeister Joachim Driesnack (Laußnitz), Bürgermeisterin Grit Truxa-Richter (Neukirch) und die OEWA-Geschäftsführer Laurent Hequet und Thiébauld Mittelberger einen neuen Vertrag für den Betrieb der Abwasserentsorgungsanlagen des AZV.

Damit vertraut der AZV auch in Zukunft beim Betrieb der Kläranlage Königsbrück, vier kleinerer Gruppenkläranlagen, des rund 80 Kilometer langen Kanalnetzes sowie der Straßenentwässerungsanlagen auf das Know-how und die Qualität der zur Veolia-Gruppe gehörenden OEWA. Bereits seit 1993 arbeitet der AZV mit der OEWA zusammen. "Auf der Grundlage eines sogenannten Betreibermodells, was in dieser Zeit ein absolutes Novum darstellte, wurden damals der Bau und der Betrieb der Kläranlage öffentlich ausgeschrieben", berichtet AZV-Geschäftsstellenleiter Lars Mögel. Die OEWA erhielt damals den Zuschlag und wurde beauftragt, die Kläranlage, die 1995 in Betrieb ging, bis zum 31. Dezember 2017 zu betreiben. Ein vom Verband 2015 beauftragtes Gutachten bestätigte auch für die Zukunft einen deutlichen Effizienzvorteil des technischen Betriebes durch einen privaten Partner. Der AZV schrieb daraufhin 2017 die technische Betriebsführung der Abwasseranlagen europaweit aus. Die OEWA setzte sich mit dem wirtschaftlichsten Angebot durch.

"Wir wissen mit der OEWA einen verlässlichen Partner an unserer Seite. Wir sind dankbar für die partnerschaftliche Zusammenarbeit in all den Jahren und die Gewährleistung einer wirtschaftlichen, sicheren und havariefreien Abwasserentsorgung für die Bürger in Königsbrück, Laußnitz und Neukirch. Wir freuen uns diese Partnerschaft auch in Zukunft fortzusetzen und in der Abwasserentsorgung mit einem kompetenten Unternehmen der Wasserbranche zusammenzuarbeiten", sagt Heiko Driesnack, Königsbrücks Bürgermeister und gleichzeitig Vorsitzender des AZV. "Der Betrieb der Abwasseranlagen des AZV Königsbrück ist eine wichtige Referenz für unser Unternehmen sowie in Sachen Effizienz und Zuverlässigkeit ein Vorbild für viele andere Kommunen in der Region. Wir freuen uns darauf, die Anlagen weiter zu betreiben und den AZV bei seiner Aufgabe in der Daseinsvorsorge somit zu unterstützen", sagt Laurent Hequet, Vorsitzender der Geschäftsführung der OEWA. Der neue Vertrag hat eine Laufzeit von 15 Jahren. Es besteht gleichermaßen die Option, den Vertrag um weitere fünf Jahre zu verlängern.