1400 Wasserzähler werden gewechselt

Im Versorgungsgebiet des TAZ Trink- und Abwasserzweckverbandes Burg (Spreewald) werden ab März in den kommenden Monaten rund 1 400 Wasserzähler gewechselt. Das ist erforderlich, weil die gesetzlich vorgeschriebene Eichfrist abgelaufen ist. Nach sechs Jahren muss ein neuer Zähler eingebaut werden, um die Messgenauigkeit weiter sicherstellen zu können.

Die Zähler werden durch die OEWA Wasser und Abwasser GmbH gewechselt. Das geschieht im Auftrag des TAZ Burg (Spreewald). Die TAZ-Kunden werden rechtzeitig über den Zählerwechsel informiert. Auch die Terminkoordination organisiert die OEWA. Kosten entstehen dem Kunden dafür keine. Die Burger Mitarbeiter der OEWA bekommen bei dieser großen Zählerwechselaktion in den kommenden Monaten Unterstützung von Kollegen aus Grimma und Döbeln.

Auch der Unterzähler muss nach dem Eichgesetz wie jeder Hauptwasserzähler alle sechs Jahre gewechselt werden, um ein korrektes Messergebnis zu gewährleisten. Diese Leistung ist kostenpflichtig. Sie wird ebenfalls durch die OEWA im Auftrag des TAZ erbracht. Der Wasserdienstleister bietet den TAZ-Kunden an, den Unterzähler vorfristig – also vor Ablauf der gesetzlich definierten Eichfrist – zu ersetzen, da der Wechsel des Unterzählers in Kombination mit dem Hauptwasserzähler günstiger wird.

Sollte festgestellt werden, dass der Unterzähler nicht satzungskonform gewechselt wurde oder er nicht frostsicher verbaut ist, so hat der TAZ-Kunde keinen Anspruch darauf, die nicht eingeleiteten Abwassermengen absetzen zu können. Und es besteht auch kein Anspruch auf eine nachträgliche Zählerabnahme.

Wichtig ist, dass die Zähler – das gilt für Hauptwasser- und Unterzähler – gut zugänglich sind.