Wasserlexikon
Zink
Sprödes, unedles Metall. Technisch wird Zink aus Zinkblende und aus dem Erz Galmei gewonnen. Bei der Revision der EG-Trinkwasserverordnung wurde der Parameter Zink gestrichen, sodass kein Grenzwert mehr für den Zinkgehalt im Trinkwasser festgelegt ist.
Zirkulation
Natürliche Bewegung des Wasserkörpers von einem Standgewässer. Unter normalen Wetterbedingungen ist der Wasserkörper von Seen und Talsperren im Sommer und im Winter stabil geschichtet, weil Wasser unterschiedlicher Temperatur auch variierende Dichten aufweist und sich dementsprechend anordnet. Kälteres Wasser hat in der Regel eine größere Dichte als wärmeres Wasser und ordnet sich unten an. Hier kommt aber die Dichteanomalie des Wassers ins Spiel, denn entgegen physikalischer Grundgesetze hat Wasser bei 4 °C sein Dichtemaximum, sodass sich das Wasser mit einer Temperatur von 4°C immer ganz unten am Grund anordnet. Im Sommer befindet sich deswegen warmes Wasser (wärmer als 4 °C). und im Winter kälteres Wasser (kälter als 4°C) an der Oberfläche. Wenn sich im Frühjahr die Temperatur des oberflächennahen Wassers auf 4 °C erwärmt bzw. im Herbst auf 4 °C abkühlt, kann der gesamte Wasserkörper durch Windeinfluss in Zirkulation versetzt werden (Frühjahrs- und Herbstzirkulation), sodass die stabile Schichtung aufgehoben wird und der gesamte Wasserkörper umgewälzt und durchmischt wird. Dies wirkt sich z.B. positiv auf den Sauerstoffeintrag in das Gewässer aus.
Zooplankton
Gesamtheit der im Wasser frei lebenden Kleinstlebewesen wie Quallen, Borstenwürmer oder Krebstiere.
Zyklische Salze
Salze, die aus dem Meer stammen und mit dem Wasserkreislauf wieder dorthin zurückkehren.




