Wasserlexikon
Hauswasserfilter
Filteranlage der Hausinstallation, die das Trinkwasser vor Nutzung durch den Endverbraucher nochmals filtert, um Trübungen des Trinkwassers zu verhindern. Diese entstehen z.B. durch Druckschwankungen bei Rohrbrüchen oder durch Löscharbeiten der Feuerwehr. Diese Trübungen sind nicht gesundheitsschädigend, könnten aber u.a. Textilien verfärben.
Hochbehälter
Trinkwasserbehälter, die möglichst an der höchsten Stelle im Versorgungsgebiet eingesetzt werden und durch ihren Höhenunterschied den Druck im zugehörigen Rohrnetz bestimmen und begrenzen. Durch ihr Speichervolumen dienen sie dem Ausgleich des täglichen Wasserverbrauchs und der Gewährleistung von Versorgungssicherheit. Als besondere Bauformen gibt es den Wasserturm und den im Erdreich eingebauten Behälter.
Hochwasser
Wasserführung eines Fließgewässers über dem Normalpegel. Hochwässer können mitunter mehrmals im Jahr auftreten und haben verschiedene Ursachen: z.B. die Schneeschmelze im Frühjahr, heftige Regen- oder Hagelschauer, Sturmfluten oder Deich- und Dammbrüche. Je nach Wasserpegel reicht die Spannweite vom mittleren häufigen Hochwasser bis zum Extremhochwasser, welches nur ein einziges Mal innerhalb mehrerer Jahre auftritt, z.B. „Jahrhunderthochwasser“.
Hydrant
Armatur zur Entnahme von Wasser aus dem Wasserverteilungssystem. Hydranten dienen dem Wasserversorgungsunternehmen zum Spülen und zur Kontrolle des Trinkwasserverteilungsnetzes. Die Feuerwehr bezieht aus Hydranten Feuerlöschwasser, sofern ein ausreichender Druck und eine ausreichende Wassermenge über das Rohrnetz bereitgestellt werden kann. Hydranten sind als Oberflurhydranten gut sichtbar, als Unterflurhydranten werden sie oft zugeparkt. Etwa alle 150 Meter werden in den Wasserleitungen Hydranten eingebaut.
Hydrologie
Gewässerkunde. Sie beschäftigt sich mit den Erscheinungsformen des Wassers über, auf und unter der Landoberfläche, seinen Eigenschaften und seinen natürlichen und menschbedingten Zusammenhängen.




