ICH SEHE WAS(SER), WAS DU NICHT SIEHST!
Die Auszubildenden der OEWA haben sich für einen Wettbewerb Gedanken gemacht, wie viel unsichtbares Wasser tatsächlich in Produkten oder Dienstleistungen steckt. Ihr Ansatz: „ICH SEHE WAS(SER), WAS DU NICHT SIEHST!“
Man spricht hier vom virtuellen Wasser. Der britische Wissenschaftler John Anthony Allan hat diesen Begriff in den 90er-Jahren geprägt und für seine Arbeit 2008 den Stockholmer Wasserpreis erhalten. Es handelt sich dabei um jene Menge Wasser, die zum Beispiel in einem Lebensmittel enthalten ist und zu dessen Herstellung aufgewendet werden muss.
Mein Wasserfußabdruck
Die OEWA-Azubis haben ihren persönlichen Wasserfußabdruck eines Beispieltages untersucht. Sie kamen auf über 14 000 Liter Wasser. Wasser, das benötigt wird, damit man Lederschuhe und eine Jeans tragen, in einem Buch lesen, den Computer nutzen oder ein Bier trinken kann.
Übrigens: Für ihr Projekt haben die jungen Leute beim sächsischen Landeswettbewerb zur Umsetzung der Agenda 21 in der beruflichen Ausbildung 2010 einen Sonderpreis erhalten.
So viel (virtuelles) Wasser steckt drin

- Tasse Kaffee: 140 Liter

- Frühstücksei: 200 Liter

- 2 Gläser Apfelsaft: 475 Liter

- Rindersteak (300 Gramm): 4 650 Liter

- Fast Food-Menü (Pommes, Burger, Softdrink): 6 000 Liter
NACHHALTIGE ENTWICKLUNG
„Für uns“, sagt Michel Cunnac, der Vorsitzende der Geschäftsführung der OEWA und des OEWA-Mutterhauses Veolia Wasser, „ist Nachhaltigkeit kein abstrakter Begriff, sondern eine konkrete Herausforderung, der wir uns jeden Tag stellen.“
Hier erfahren Sie mehr.
Wasser mal anders
1 Kubikmeter Wasser






